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Laufgeräusch

Man unterscheidet beim Reibungsmoment zwischen dem Laufreibungsmoment und dem Anlaufreibungsmoment. Üblicherweise erfolgt eine Messung erst nach einer kurzen definierten Einlaufphase, um das Anlaufreibungsmoment bei der Messung zu eliminieren. Aufgrund der Vielzahl der Einflussgrößen kann für einen konstanten Betriebszustand das Reibungsmoment und damit einhergehend die Reibleistung normalerweise nur näherungsweise angegeben werden.

Das Laufgeräusch ist eine messbare Kenngröße für die Qualität des Wälzlagers. Je niedriger das Geräusch, desto besser ist die Qualität des Lagers und somit auch die Lebensdauer. Üblicherweise werden drei Frequenzen (Hoch-, Tief- und Mittelfrequenzen) mittels eines Körperschall-Sensors (Piezo) gemessen. Dazu werden die Lagerringe mit einer definierten Messkraft belastet und anschließend der Wert in µm/s ermittelt. Fehlerhafte Laufbahnen, eventuelle Verunreinigungen oder defekte Kugeln können somit herausgeprüft werden.

Lagertechnik_Laufgeräusch01